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'''Bier''' ist ein , das durch aus stärkehaltigen Stoffen gewonnen und nicht wird. Bei der Herstellung des meist haltigen Getränks werden oft oder andere Würzstoffe zugesetzt, etwa , wie oder andere e.

 und Bier entstehen durch G�rung von . F�r Weine werden Zucker aus pflanzlichen oder tierischen Quellen (zum Beispiel ) vergoren, w�hrend der Ausgangsstoff f�r die Gewinnung von Zucker bei Bier immer  ist. Der Zucker wird aus der St�rke von  (, , , , , , ) durch  oder andere enzymatische Verfahren gewonnen, seltener wird St�rke aus n oder anderem Gem�se wie n herangezogen.

Bier gibt es praktisch ebenso lange, wie es en gibt. In Anbaugebieten Zentraleuropas für Gerste und Roggen sowie in den USA und einigen anderen, den so genannten ''Bierländern'', ist es das beliebteste alkoholische Getränk. Bier und Braukunst wird weltweit als Identifikationsmerkmal und wesentlichen Bestandteil angesehen, auch wenn in vielen anderen Ländern ebenfalls Bier gebraut wird. In Deutschland ist der Vertrieb von sorten unter der Bezeichnung ?Bier? nicht erlaubt, wenn sie dem , einem Kanon von Rechtsvorschriften für die Bierbrauerei in Deutschland, nicht entsprechen.

Der Alkoholgehalt der meisten Biersorten liegt in Deutschland und Österreich zwischen 4,5 und 6 Vol.-%, je nach Sorte aber auch darüber. '''' werden durch zwei verschiedene Verfahren ? Abbrechen der Gärung oder Extraktion des Alkohols aus normalen Bieren ? erzeugt.

Etymologie

Die Etymologie ist ungeklärt. Über den Ursprung des Wortes ?Bier? gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze, von denen sich bisher jedoch keiner in den Sprachwissenschaften durchsetzen konnte. Gesichert sind jedoch die Wortformen in den historischen Sprachformen des Deutschen und seiner verwandten germanischen Sprachen, so althochdeutsch ''bior'', mittelhochdeutsch ''bier'', mittelniederdeutsch ''ber'', angelsächsisch ''beor'', altfriesisch ''biar'' und altnordisch ''bjórr''. Die beiden wichtigsten Wörterbücher zur Etymologie der deutschen Sprache, von Pfeifer et al.
|-
| Pantothensäure || style="text-align:right"| 0,9?1,5 mg || style="text-align:right"| 6 mg
|-
! rowspan="6"|Elemente
| Kalium || style="text-align:right"| 420?570 mg || style="text-align:right"| 2000 mg
|-
| Phosphor || style="text-align:right"| 0,12?0,32 g ||
|-
| Schwefel || style="text-align:right"| 0,1?0,2 g ||
|-
| Magnesium || style="text-align:right"| 80?100 mg || style="text-align:right"| 300?400 mg
|-
| Kalzium || style="text-align:right"| 40?100 mg || style="text-align:right"| 1000?1200 mg oder 800 mg
|-
| Silicium || style="text-align:right"| 0,01?0,04 g ||
|}

Vitamine und Mineralstoffe

Bei moderatem Konsum kann Bier eine gute Quelle vieler wasserlöslicher e sein, darunter die , , , und . ist nur in geringen Mengen vorhanden, da es während der Gärung von der Hefe abgebaut wird. Da Alkohol die Thiaminaufnahme hemmt, kann das vorhandene Thiamin schlechter verwertet werden. Fettlösliche Vitamine werden während des Brauprozesses abgeschieden und gelangen dadurch nicht ins Endprodukt. ist zwar in Gerste und grünem Malz vorhanden, wird aber beim n zerstört. Manchen Bieren wird es als zugesetzt.

Aromastoffe

Bier enthält zahlreiche Aromastoffe, die für den Geruch und Geschmack verantwortlich sind. Dabei unterscheiden sich Art und Menge der Aromastoffe je nach Biersorte. Alkoholfreie Biere enthalten ? neben dem Alkohol ? auch andere Aromastoffe nur in geringerer Konzentration als herkömmliche Biere. Eine Auswahl ist in der folgenden Galerie zu sehen.

Glutenunverträglichkeit

Für Menschen mit einer in Afrika. Industriell produziertes glutenfreies Bier wird nach modernen Brauverfahren hergestellt und orientiert sich geschmacklich oft an handelsüblichen Bieren.<ref name=":0"></ref>

Werbung zu gesundheitsbezogenen Wirkungen

Nach der ist Werbung für Bier mit gesundheitsbezogenen Angaben nicht gestattet.

Kuriosa

Stärkstes Bier der Welt

Da die Bierhefe ab 12 % Alkoholgehalt abstirbt, bedarf es zum Erreichen höherer Konzentrationen unterstützender Verfahren. Diese sind die nachträgliche Zugabe frischer Hefe, das Entfernen abgestorbener Hefekulturen, das Entziehen von Wasser () oder andere Techniken. Dabei werden mittlerweile Werte über 60 % erreicht. Da es keine einheitlichen internationalen Maßstäbe dafür gibt, wie diese Biere hergestellt werden dürfen, sind sowohl die Rekorde als auch die Getränke selbst mit Vorsicht zu genießen.

Sonstiges

  • Umgangssprachlich gibt es allerlei Bezeichnungen für Bier, etwa scherzhaft '''Gerstensaft''' oder '''Hopfenkaltschale'''.
  • Vergleichbar der gibt es die , bei der für ein interessiertes Publikum ein Angebot mit unterschiedlichen Biersorten und Biermarken vorgestellt wird. Diese fachkundige Beprobung wird meist von einem durchgeführt.
  • Einer der international bekanntesten Bierverkoster war der Brite .
  • Zwei Fässer Bier waren 1835 die erste Fracht, die in Deutschland mit der Eisenbahn befördert wurde. Das geschah auf der .
  • In ist Bier mit über 3,5-Vol-Prozent nicht frei im Handel erhältlich, sondern nur in Filialen der staatlichen Kette . In ist Bier bis 4,7-Vol-Prozent im freien Handel erhältlich, während höherprozentiges Bier nur in den staatlichen -Läden verkauft wird. In und auf den sind in Supermärkten nur Leichtbiere bis - (Island) bzw. -Vol-Prozent (Färöer) erhältlich, während andere Biersorten in wenigen staatlichen Alkoholläden ('''' (Island) und '''' (Färöer)) vorgehalten werden. Für existieren ähnliche Regelungen, wobei hier die Grenze bei -Vol-Prozent liegt.
  • Der , 26. Mai 2004.</ref>
  • In und anderen Ausschanken hat das Bier aus Fässern zumeist die gekühlte Temperatur. Viele Menschen haben sehr individuelle Vorlieben bezüglich der richtigen Temperatur, zum Anpassen der Trinktemperatur gibt es . In einem zugefügten Einhängegefäß befindet sich warmes Wasser. So kann ein Bier durch die Dauer des Einsatzes des Bierwärmers individuell temperiert werden.
  • Es gibt in verschiedenen Ländern en.

Tag des Bieres

  • Der wird seit 2008 jährlich am ersten Freitag im August gefeiert.
  • In der wird seit dem 19. April 2012 der Tag des Schweizer Bieres gefeiert.
  • Der feiert seit 1994 den jeweils am 23. April.

Literatur

  • Hans Michael Eßlinger, : ''Beer.'' In: ''Ullmann?s Encyclopedia of Industrial Chemistry.'' Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2009.
  • Ludwig Narziß: ''Abriss der Bierbrauerei.'' 7. Auflage. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2004, ISBN 3-527-31035-5.
  • : ''Bier.'' Dorling Kindersley, Starnberg 2005, ISBN 3-8310-0801-9.
  • Klaus-Peter Gilbertz: ''Internationale Bibliographie zur Geschichte des Bieres, der Brauereien und des Brauwesens.'' 2. Auflage. Bergkirchen 2006, ISBN 3-00-016701-3.
  • Brian Glover: ''Bier. Die besten Marken der Welt''. Eurobooks Cyprus Limited, Limassol 2000, ISBN 978-3-89815-090-3.
  • , Manuel Trummer: ''Bier.'' ''Eine Geschichte von der Steinzeit bis heute.'' Theiss Verlag-WBG, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-8062-3270-7.
  • David Kenning: ''Bier: Brauereien und Sorten aus der ganzen Welt.'' Parragon Books, Bath 2006, ISBN 978-1-4454-1034-0.

Weblinks

  • '''' (Webarchiv)
  • (Webarchiv)

Einzelnachweise

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|datum = 2006-04-26}}